Piktogramm mit Mundspiegel und Sonde

Prophylaxe und
Vorsorge

Patientin bei der Kontrolle mit offenem Mund und Mundspiegel

Gesunde Zähne

Regelmäßiges Zähneputzen mit der richtigen Zahnpasta und zusätzliche Benutzung von Hilfsmitteln sorgen dafür, dass Zähne lange schön und gesund bleiben. Aber – tägliches Zähneputzen ist nicht alles! Wussten Sie, dass es auch eine zahngesunde Ernährung gibt? Dass es Lebensmittel gibt die Ihre Zähne schädigen und angreifen? Wir klären Sie auf und geben Ihnen hilfreiche und nützliche Tipps zur Zahngesundheit.

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Während unserer Öffnungszeiten erreichen Sie uns telefonisch unter 0261 18180.

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Wir beraten Sie gerne.

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Praxisaufnahme der Rezeption mit 3 Personen. Eine junge attraktive Patientin und zwei Praxismitarbeiter.

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Häufige Fragen

Bei einer Parodontitis – früher Parodontose – handelt es sich um eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparates. Dies bedeutet, dass nicht der Zahn selbst erkrankt ist, sondern das umgebende Gewebe wie Knochen, Bindegewebe und Zahnfleisch, welches den Zahn verankert. Es kann zu „längeren Zähnen“ und weniger Zahnfleisch zwischen den Zähnen kommen. Geht das Gewebe um die Zähne herum zurück, wackelt irgendwann der Zahn.
Ursachen sind meist der Zahnbelag (Plaque) und die darin lebenden Bakterien. Die Stoffwechsel-endprodukte der Bakterien greifen das Zahnfleisch an und lösen dort eine Entzündung aus. Diese leichteren Entzündungen lassen sich durch eine PROFESSIONELLE ZAHNREINIGUNG meistens erfolgreich behandeln. Vielfach entwickelt sich aber aus der einfachen Zahnfleischentzündung eine Parodontitis, die dann die tiefer gelegenen Strukturen erreicht. Diese Erkrankung ist deshalb besonders gefährlich für den Zahn, da die Fasern zerstört werden, die den Zahn festhalten. Schreitet die Erkrankung weiter fort, dann lockert sich der Zahn und fällt aus.

Eine Parodontitis ist fast immer schmerzlos, weshalb sie oft erst spät entdeckt wird.

Starkes Rauchen, Diabetes, Veränderungen des Immunsystems sowie erbliche Faktoren begünstigen diese Erkrankung. Gesundes Zahnfleisch hat eine blass rosa Farbe und füllt die Zahnzwischenräume vollständig aus. Warnsignale sind häufig gerötetes Zahnfleisch, geschwollenes Zahnfleisch, Zahnfleisch-bluten, Mundgeruch und Zahnfleisch, welches sich zurückzieht.

Zunächst erfolgt eine sorgfältige Analyse Ihres Zahnfleisches mit einer speziellen Sonde, welche die Taschentiefen misst. Diese Messung zeigt an, wie weit die Erkrankung bei Ihnen schon fortgeschritten ist. Außerdem kann eine bakteriologische Untersuchung notwendig sein. Anhand der Messungen wird ein individuelles Therapieprogramm erstellt. Zur Beseitigung von Entzündungen des Zahnfleisches und des Zahnhalteapparates sind umfangreiche Maßnahmen notwendig, um einen entzündungsfreien Zustand zu erreichen und ein Fortschreiten der Krankheit zu verhindern.
Von der Krankenkasse werden die Kosten für die eigentliche Parodontalbehandlung und die erforderlichen Begleitleistungen (Röntgen, Planerstellung) übernommen. Eine zusätzliche PROFESSIONELLE ZAHNREINIGUNG ist für den Erfolg der Behandlung vor Behandlungsbeginn sehr oft erforderlich. Auch eine Vorbehandlung, die nicht von der Krankenkasse übernommen wird, ist sehr oft nötig.

Da der Umfang der Behandlung individualisiert festgelegt wird, werden nachfolgend die generellen Behandlungsschritte erklärt.

  1. Erstellung eines Parodontalbefundes sowie Aufklärung durch den Zahnarzt
  2. Gegebenenfalls Vorbehandlung und PROFESSIONELLE ZAHNREINIGUNG mit Aufklärung über die Auswirkungen des Rauchens, Fehlernährung, Putzmangel, Motivation, Hilfsmittel zur häuslichen Zahnreinigung durch die Prophylaxeassistenz
  3. Antragsstellung bei der Krankenkasse
  4. Befundorientierte Parodontalbehandlung durch den Zahnarzt (in mehreren Sitzungen)
  5. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen „UPT“ (Unterstützende Parodontitistherapie) nach erfolgter Therapie mit einer professionellen Zahnreinigung durch den Zahnarzt und die Prophylaxeassistenz
Bei gründlicher Berücksichtigung der vorgegebenen Aufklärungsinhalte (Putzverhalten, Rauchentwöhnung, regelmäßige professionelle Zahnreinigungen) ist eine langfristige Gesundung des Zahnhalteapparates zu erwarten. Bei mangelhafter Mitarbeit ist eine Stabilisierung des Zahnhalteapparates nur vorübergehend zu erwarten, da der „alte“ Zustand wieder eintritt.

Man darf nicht davon ausgehen, dass diese Erkrankung mit einer einmaligen Behandlung ausheilt!

Diese Erkrankung ist chronisch und wird, wenn man sie einmal hat, nicht mehr weggehen. Man kann aber inzwischen dafür sorgen, dass die Parodontitis nicht schlimmer wird und gestoppt wird. Dennoch wird man mit dieser Erkrankung meist bis zum Lebensende zu tun haben.